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Gepard

Leopard 2A4

Bewaffnung: Die Hauptbewaffnung des Kampfpanzers Leopard 2A4 ist die 120mm Glattrohrkanone. Mit dieser Kanone kann der Leopard 2 Hohlladungs- und panzerbrechende Wuchtgeschosse verschießen. Im Feuerleitrechner kann außerdem noch eine dritte Munitionsart einprogrammiert werden. Die Sekundärbewaffnung ist ein koaxiales MG, das stabilisiert in die Walzenblende eingebaut ist und ein Fliegerabwehr-MG, das über der Ladeschützenluke befestigt ist.

Munitionsvorrat: 42 Patr. 120mm;     4.750 Patr. 7,62mm;     480 Patr. 9mm;    4 HaGr

Besatzung: Die Besatzung besteht aus dem Kommandanten, einem Richtschützen, der die Bordkanone und das koaxiale MG bedient, einem Ladeschützen, der die Bordkanone und die MG´s lädt und beide MG´s manuell bedienen kann und dem Fahrer, der für die Technik des Fahrgestells verantwortlich ist.

Optiken: Kommandant: Der Kommandant beobachtet durch ein vor dem Lukenring eingebautes monokulares Rundblickperiskop PERI-R17. Als Vergrößerung kann 2- bzw 8-fach gewählt werden, zur behelfsmäßigen Entfernungsermittlung ist ein Strichbild integriert. Zur Nutzung der Richtschützenoptik mit dem Wärmebildgerät kann er über eine Einblickbaugruppe das EMES (Entfernungs-Messer) benutzen und so Feind mit beiden Optiken selbst bekämpfen. Die Winkelspiegel können durch ein Bildverstärkergerät zur besseren Orientierung bei Nacht ersetzt werden. Richtschütze: Der Richtschütze hat als Hauptoptik das EMES 15 mit integriertem Wärmebildgerät, sowie als Ersatzoptik das monokulare FERO-Z18, das rechts von der Bordkanone in die Walzenblende eingebaut ist. Das EMES 15 hat einen integrierten Laser-Entfernungsmesser (Light amplication by stimulated emission of radiation), sowie ein Strichbild zur manuellen Entfernungsermittlung. Die Vergrößerung ist 12-fach, beim Wärmebildgerät kann wahlweise 12- bzw. 4-fache Vergrößerung eingestellt werden. Das EMES 15 ist unabhängig von der Kanone stabilisiert, und die Kanone wird im Normalbetrieb der Optik nachgeführt, daß heißt der RS zielt immer mittig auf das Ziel ohne einen Vorhalt bei beweglichen Zielen, oder aus der Fahrt geben zu müssen. Das FERO-Z18 ist für den Notbetrieb vorgesehen und hat ein verstellbares Strichbild zur Entfernungsermittlung und Einstellung. Der Einblick monokular und die Vergrößerung ist 8-fach. Fahrer: Der Fahrer sieht durch drei in die Fahrerluke bzw. Frontpanzerung eingebaute Winkelspiegel. Zur Nachtsicht wird der mittlere Winkelspiegel durch das BildVerstärker-Fahrergerät (BiV) ersetzt.

WBG, 12x Vergrößerung

Feuerleitanlage:  Der Kampfpanzer Leopard 2 verfügt über einen Feuerleitrechner. Dieser Rechner steuert die Stellung der Bordkanone zum EMES 15. Dazu werden die manuell eingestellte bzw. mittels Laser ermittelte Entfernung, die Bewegung des Panzers, die Querbewegung des Ziels, der Querwind, die Höhe über NN, die Außen- und Pulvertemperatur, fertigungsbedingte Systemfehler der Munition (wenige cm auf 1000m), sowie die Justierwerte der Optiken verarbeitet und über die hydraulische Waffennachführanlage innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde an die Bordkanone übertragen. Das bedeutet, daß die BK auch bei Geländefahrt, sogar auf ein bewegliches Ziel, bei nur minimalem Nachrichten immer auf dem Ziel bleibt. Und auch trifft!

Antrieb: Der 12-Zylinder-Mehrstoff-Diesel-Motor hat zwei Abgasturbolader sowie einen Hubraum von 47,6 ltr! Damit stehen dem Fahrer 1500 PS zur Verfügung. Als Kraftstoff kann sowohl reiner, als auch mit allen anderen brennbaren Materialien gemischter Dieselkraftstoff verwendet werden (Kerosin, Petroleum, Benzin). Die Kraftübertragung erfolgt durch ein hydromechanisches Schalt-, Lenk- und Wendegetriebe mit drei Vorwärts- und zwei Rückwärtsgängen. Die Dämpfung des Fahrwerks erfölgt über Drehstäbe, Lamellendämpfer und hydraulische und mechanische Endanschlagsdämpfer. Der Leopard 2 hat ein drehstabgefedertes Stützrollenlaufwerk.

Panzerung/Schutz: Die Panzerung ist eine Schottpanzerung bestehend aus Panzerstahl und anderen in der Zusammensetzung geheimen Materialien. Desweiteren verfügt der Leopard 2 über eine ABC-Schutzanlage, die bei geschlossenen Luken einen Überdruck im Kampfraum erzeugt und die Luft durch Filter zu über 98 % von Kampfmitteln säubert. Außerdem besitzt er eine automatische Feuerwarn- und Löschanlage im Motorraum und eine Brandunterdrückungsanlage,  die binnen zwei Millisekunden Halon ausströmen läßt und so innerhalb von 250 ms jedes Feuer im Panzer durch Sauerstoffentzug erstickt. Um Feind zu blenden, sind auf jeder Seite des Turmes acht Nebelwurfbecher angebracht.

Technische Daten siehe Leopard2 A5.

Gewicht: 54,8t.

Panzerung: Turm ca. 80 cm, Wanne ca. 85cm

 

Das Leopard 2 Agregat bringt bei 47,6 Liter Hubraum eine Dauerleistung von 1500 PS bei nur 2600U/min



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