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Gepard

Brückenlegepanzer Biber

Der Brückenlegepanzer BIBER, basierend auf dem Chassis des Kampfpanzers LEOPARD 1, wurde unter Verwendung vieler LEOPARD 1-Gleichteile und unter Berücksichtigung des Schutzes für Besatzung und Fahrzeug von MaK System (heute: Rheinmetall Landsysteme) entwickelt und gefertigt. Seine Einsatzmöglichkeiten hinsichtlich Marschgeschwindigkeit, Geländegängigkeit, ABC-Schutz und Dauerstandfestigkeit entsprechen denen des KPz LEOPARD 1.

Die aus vier Brückenvierteln bestehende Panzerbrücke wird horizontal im freien Vorbau verlegt, wodurch die niedrige Fahrzeugsilhouette auch während des Verlegevorgangs erhalten bleibt. Da die Besatzung unter Panzerschutz arbeitet, kann die Panzerbrücke auch unter Feindeinwirkung verlegt werden. Mit einer Gesamtlänge der Brücke von 22 m und einer Brückenbreite von 4 m ist der BIBER hervorragend geeignet, um Hindernisse wie Gewässer, Schluchten, etc. zu überbrücken und somit den eigenen nachfolgenden Kampffahrzeugen das problemlose Vorankommen auch in schwierigem Gelände zu ermöglichen. Während des Verlegevorgangs wird das Fahrzeug durch das Stützschild stabilisiert. Anschließend kann die BIBER-
Panzerbrücke vom gleichen oder einem anderen BIBER-Verlegefahrzeug von beiden Seiten des überbrückten Hindernisses wieder aufgenommen werden. In der Transportstellung ist die Panzerbrücke in zwei Brückenpaaren auf dem Fahrzeug abgelegt. Die Fahrzeugbesatzung besteht aus Kommandant und Fahrer, der die Brückenverlegeeinrichtung bedient.

Die missionsspezifische Ausstattung des BIBERs umfaßt u.a.:

  • Panzerbrücke 22m
  • Brückenverlegeeinrichtung
  • Stütz- und Räumanlage
  • Hydraulische Versorgungsanlage
  • Nothydraulik
  • ABC-Anlage

 

Technische Daten

  • Motorleistung: 610 kw (830 PS)
  • Gewicht: ca. 45t
  • Höchstgeschwindigkeit: ca. 62 km/h
  • Bedienung: 2
  • Schiebebrücke: nutzbare Länge (Stützweite): 20 m
  • Tragfähigkeit: MLC 70
  • Bewaffnung: 1 MG-3, 8Nebelwerfer. Der Biber verlässt sich bei verlegen auf den Schutz von Kampf,- oder Schützenpanzer.
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    Hier verdeutliche ich die Verlegevorgänge, wie der Biber seine Brücke legt.

    1: Räumschild wird zur Stabilisierung abgesenkt.

     

    2: Das untere Brückenteil wir über den Brückenlegearm nach vorn geschoben

     

    3: hinterer Arm wird abgesenkt und und die beiden Brückenteile werden miteinander verbunden.

     

    4: Die gesamte Brücke wird nun über den Brückenlege Arm nach vorn geschoben

     

    5: Die komplette brücke wird durch den Arm abgesengt, auf den Boden gelegt.

     

    6: Brückenlegearm wird entriegelt und wird aus den führungsschienen der Brücke gezogen, damit ist die Brücke schon vertig verlegt.

     

    Der gesamte Legevorgang der 22m Brücke dauert ca. 5 Minuten. Das verlegen kann von innern des Panzers erledigt werden, auch unter Gefächtsbedingungen d.h. mit Geschlossener Luke, somit muss der Fahrer und Kommandant über die Winkelspiegel manövrieren.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     



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